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Eine saubere Sache

Eine saubere Sache

5.07.2012


Eine saubere Sache: Schornsteinfeger sind mit CO2OL klimaneutral unterwegs
Bonn/Sankt Augustin. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks engagiert sich aktiv für den Klimaschutz. Mit Unterstützung der Klimaschutzexperten von CO2OL bietet der Verband seinen Mitgliedern nun die Möglichkeit, ihre Dienstfahrten klimaneutral zu stellen. Dafür investiert er in verschiedene Klimaschutzprojekte. Darüber hinaus ist ein eigener Schutzwald in Panama geplant.

Die diesjährige Haupttagung des Verbandes vom 12. bis 15 Juni in Fellbach stand unter dem Motto „Energiewende – nicht ohne uns“. Die Organisation setzt sich bereits seit vielen Jahren aktiv für Umwelt- und Klimaschutz ein und sorgt jetzt zusammen mit den Klimaschutzexperten von CO2OL zusätzlich für die Kompensation des eigenen CO2-Verbrauchs der Dienstfahrten seiner Mitglieder. Hierfür wurde im Vorfeld auf Basis statistischer Erhebungen des Bundesverbandes der durchschnittliche jährliche CO2-Ausstoß eines Schornsteinfeger-PKWs berechnet. In einem zweiten Schritt werden die nicht weiter reduzierbaren Emissionen durch anerkannte und zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks investiert dabei in die Wiederaufforstung ökologisch bewirtschafteter Mischwälder in Panama, Äthiopien und Bolivien, deren Bäume beim Wachsen CO2 binden. Die jeweiligen Projekte bürgen dabei für nachweisliche und dauerhafte CO2-Bindung sowie zusätzlich soziale und
ökologische Vorteile und folgen zudem strengen Kriterien führender internationaler Klimaschutzstandards: dem CarbonFIX Standard (CFS) für transparente und effektive CO2-Kompensation, dem Plan Vivo Standard und dem Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS) für positive Effekte im Hinblick auf Biodiversität, Wasser- und Habitatschutz und für die lokale Bevölkerung.

Auch zukünftig klimaneutrale Dienstfahrten durch eigenen „Schornsteinfeger Klimaschutzwald“

Darüber hinaus will der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks ein individuelles Klimaschutzprojekt in Form eines Schutzwaldes in Panama starten, um seinen CO2-Verbrauch auch in der Zukunft dauerhaft auszugleichen. Hierfür stehen bereits bewilligte Mittel bereit. Die von CO2OL ermittelte jährliche Gesamtemission der Schornsteinfeger-Fahrzeugflotte beträgt rund 15.000 Tonnen CO2. Umgelegt auf die einzelnen Fahrzeuge verursacht jeder PKW ca. 2.170 kg CO2 im Jahr bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 10.000 km.

Die Mitglieder des Verbandes haben jetzt die Möglichkeit, durch den Kauf einer Klima-Vignette ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen und diese auf das Dienstfahrzeug zu kleben. So setzen die Schornsteinfeger ein klares Zeichen für den Klimaschutz.

"Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit und es ist an der Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks setzt sich schon seit langem aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz ein und wir freuen uns, den Verband darin jetzt unterstützen zu können“, so Julia Daniel, Teamleiterin von CO2OL. Und auch Hans-Günther Beyerstedt, Präsident des Verbandes, freut sich über die Zusammenarbeit: „Die Kooperation mit CO2OL ermöglicht dem Schornsteinfegerhandwerk einen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten. Dies sehen wir als ein wichtiges Element zur Energiewende der Zukunft.“







Bundesverbandstag in Köln

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