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LANDESINNUNGVERBAND DES SCHORNSTEINFEGERHANDWERKS

NORDRHEIN-WESTFALEN

Landesinnungsverband des

Schornsteinfegerhandwerks

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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PRESSE-INFO

Neues vom Schornsteinfeger

Einheitliche Grundlagen für Verbraucher

Im Juni 2011 trat eine Verordnung zur Änderung der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) in Kraft.

Die Kehr- und Überprüfungsordnung beschreibt im zugehörigen Gebührenverzeichnis den

zeitlichen Arbeitsaufwand in Arbeitswerten und legt damit eine einheitliche

Abrechnungsgrundlage für Schornsteinfegerarbeiten fest. Seit Inkrafttreten der Verordnung

am 1. Januar 2010 sind erste inhaltliche Nachbesserungen erforderlich geworden, da

Schornsteinfegern im Rahmen der novellierten Energieeinsparverordnung (EnEV) und der

novellierten Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) zusätzliche Aufgaben

übertragen wurden. Der Schornsteinfeger überprüft beispielsweise, ob bestimmte

Warmwasserleitungen nach EnEV gedämmt wurden.

Gutachten ermittelt Arbeitswerte

Für diese und weitere neue Aufgaben gab es bislang noch keine speziellen

Gebührenvorgaben. Sie wurden im Einzelfall nach Zeitaufwand berechnet. Um den

Arbeitsaufwand und damit die Arbeitswerte sachlich nachvollziehbar ermitteln zu können,

gab das zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Sommer 2010 ein

unabhängiges Gutachten an den TÜV Hessen in Auftrag. Gutachter begleiteten dazu

Bezirksschornsteinfegermeister in ländlichen wie städtischen Kehrbezirken und ermittelten

die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden im Bereich der neuen Tätigkeiten. Die

entsprechenden Arbeitswerte wurden nun in das Gebührenverzeichnis aufgenommen.

CO-Kontrolle bei Ölheizungen

Das giftige, nicht sichtbare und geruchlose Gas Kohlenmonoxid (CO) kann bei Austritt von

Heizabgasen für die Bewohner lebensgefährlich sein. Deshalb prüft der Schornsteinfeger

regelmäßig den CO-Gehalt im Abgas. Mit der geänderten Kehr- und Überprüfungsordnung

(KÜO) ergeben sich folgende Neuerungen: Der in der KÜO festgeschriebene CO-Grenzwert

von 1.000 ppm gilt nun auch für flüssige Brennstoffe. Die CO-Kontrolle bei

Ölheizungsanlagen findet künftig während der Abgaswegüberprüfung statt. Wichtig für

Besitzer von Ölheizungen: Der entsprechende Arbeitswert erhöht sich nicht, die Kosten

bleiben gleich. Nicht betroffen sind Besitzer von Gasheizungen, Grenzwerte und Betreuung

verbleiben hier wie gehabt.

Abdruck frei/Beleg erbeten








Bundesverbandstag in Köln

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